#1: Kreativität ist gelebte Freiheit
Shownotes
In der ersten Folge seines neuen Podcasts „Kindskopf Inside“ stellt sich Bernhard Wolff als Gastgeber und Creativity Keynote Speaker vor. Er gibt ungewöhnliche Tipps für mehr Kreativität im Alltag und zeigt, wie Menschen ein kreatives Mindset entwickeln. Zudem gibt der TV-bekannte Rückwärtssprecher Kostproben seiner kreativen Vortragskunst. Mit Gesprächspartnerin Birgit Eschbach von Studio Venezia spricht er über kreative Denkweisen, das „kreative Kind“ in uns, Perspektivwechsel, Routinen, Inspiration und darüber, warum Kreativität viel mehr ist als nur eine gute Idee.
Ein persönlicher, humorvoller und inspirierender Podcast für alle, die wieder spielerischer denken, mutiger gestalten und kreativer leben möchten. Ganz nach dem Motto: erwachsen werden, aber Kind bleiben.
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Die Show zum Podcast
Kindskopf – das Kreative Kind in Dir
Sonntag 21.06.2026 um 19:00 Uhr
Renitenztheater Stuttgart
Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company:https://www.studiovenezia.de/
Transkript anzeigen
00:00:01: Kreativität ist die Anwendung von Freiheit.
00:00:04: Ständig treffen wir Entscheidungen und schöpfen manchmal nur aus dem Fundus der Möglichkeiten, die bekannt sind, die es gibt, die wir gelernt haben.
00:00:13: Aber wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen vor einer Entscheidung und sagen Mensch wie noch könnte ich Dinge angehen?
00:00:19: Was noch könnte Ich tun?
00:00:20: Welche anderen neuen Möglichkeiten gibt es dann wird glaube ich unser Leben insgesamt sehr viel kreativer und offener.
00:00:31: Hallo, liebe Zuerwachsene.
00:00:33: Hier ist Bernhard Wolf mit Kindskopf in Zeit dem Podcast für Kreativität und Einzigartigkeit.
00:00:44: Herzlich willkommen!
00:00:45: Ich freue mich sehr, dass du dabei bist, dass ihr dabei seid.
00:00:49: Ich bin Bernhard Wolff es ist mein allererster Podcast Und ich habe auch Gäste.
00:00:55: das besondere die besondere Idee für die erste Folge ist, dass ich mein eigener Gast bin damit ihr mich erst mal ein bisschen kennenlernen könnt, für uns rein plaudern.
00:01:06: Und ich brauche natürlich jemanden mit dem ich quatschen kann.
00:01:09: deshalb... ist meine Talkmasterin heute die wunderbare Birgit Eschbach, meine Podcastproduzentin.
00:01:17: Ja lieber Bernhard ich freue mich da riesig drauf!
00:01:20: Das ist ein kreativer Start und genau darum geht es heute.
00:01:24: Ich freue mich das wir plaudern und die Idee dass wir mit dir selbst als Gast starten.
00:01:29: Die ist großartig denn... So lernen wir dich kennen als Host und wir kriegen die besten Hex von dir.
00:01:36: Und ich darf dir alle Fragen stellen, die jetzt schon die ersten Hörer haben!
00:01:43: Die erste Frage vorab – warum heißt dein Podcast Kind's Kopf in Zeit?
00:01:49: Ja, warum heißt der Kinds Kopf In-Zeit?
00:01:51: Weil wir alle wirklich ein kreatives Kind in uns stecken haben.
00:01:58: Dieses kreative Kind ist natürlich eine Metapher.
00:02:00: der einen oder andere hat sich mit dem inneren Kind ja auch schon beschäftigt.
00:02:04: Das kreative Kind in uns, das ist wenn man so will die positive Seite unseres kreativen Kindes, die die Kraft hat, die gestalten kann, die Spielfreude Energie Neugierde hat, Die ein Eigenwillen hat, den noch Selbstentscheidung treffen will.
00:02:19: und was ja passiert ist Wenn wir als Kinder kreativ unterwegs sind dass wir irgendwann älter werden Kitaschule Ausbildung Job Erfolg, Erfolg, Karriere Und dann wird die Kreativität immer weniger.
00:02:31: Und dieser Prokast ist dafür da, genau diese kindliche Kreativität zu leben und zu feiern und unsere Hörer zu
00:02:39: inspirieren.".
00:02:40: Du hast ja im ersten Satz schon gesagt, liebe Zu-Erwachsene!
00:02:44: Das war das eine kreative Idee von dir?
00:02:47: Oder steckt da eine Mission hinter eine Nachricht für deine Hörerin?
00:02:54: Ja, das korrespondiert ganz gut mit dem kreativen Kind in uns, ja?
00:02:59: Wir versuchen immer Erwachsen zu sein und das Erwachensein sich erwachsen verhalten.
00:03:03: Das wird ja auch immer so aus Podest gehoben.
00:03:07: Und ich glaube dass wir was hier genau schießen also dass wir in unseren Lebensläufen zu erwachsen werden, dass wir uns zu sehr anpassen, es wird zu konformen werden ,dass wir zu sehr diese tollen Ressourcen aus dem Auge verlieren die innen stecken.
00:03:20: und darum ist dieser Ansprache liebe Zu-Erwachsene genauso gemeint Ich hab euch lieb, ihr seid zu erwachsen.
00:03:28: Lass uns dran arbeiten!
00:03:29: Großartig
00:03:30: und du hast mir schon die Brücke gebaut für die nächste Frage.
00:03:32: Du hast gesagt unser Lebenslauf wird so immer ernster, immer weniger kreativ.
00:03:37: Dein Lebenslauf der sehr kreative man lieber Bernhardt.
00:03:40: Ich lese mal ein bisschen was daraus vor.
00:03:42: Du bist Werbetexter, du bist Wirtschaftspädagoge, Agenturgründer ist mal so ein paar Stationen aus deinem Leben.
00:03:49: Autor.
00:03:50: ich habe dich als Rückwärtssprecher kennengelernt als Kino-Speaker, als Eventmoderator.
00:03:57: Wir haben gemeinsam auf einer Bühne gestanden – ich nur im Hintergrund um die Felden ein bisschen zusammenhalten du auf der Bühneselbst!
00:04:06: Was bist du denn nun eigentlich?
00:04:08: Ja also erstmal toll dass wir uns da überhaupt über den Weg gelaufen sind sonst gibts mich ja hier gar nicht.
00:04:12: Also man ist ja immer das was man gerade tut.
00:04:16: Und übrigens an dieser Stelle ein Dankeschön an alle Menschen in der Welt, die hinter der Bühne dafür sorgen dass Dinge auf der Büne funktionieren.
00:04:24: Also ohne euch könnt es keine Künstler auf der bühne geben!
00:04:28: Aber ja was bin ich?
00:04:29: Ich glaube also erstens habe ich mir diese Frage selber lange gestellt, ein Leben lang und sie ist auch noch nicht abschließend unerschöpfend beantwortet um Podcasts Deutsch zu sprechen.
00:04:39: aber ich glaube ich bin vor allen Dingen dem kreativen Kind in mir treu geblieben Und je älter ich werde, um so treuer versuche ich zu sein.
00:04:48: Deshalb ist auch dieser Lebenslauf vielleicht so wie er ist ja also erst wirklich die reingestartet mit zum Studium zur Sicherheit dann als Werbetextor gearbeitet schon aus Begeisterung für die Bedeutung von Worten und natürlich fürs kreative Arbeiten.
00:05:03: Ich hatte da das Glück in der ganz tollen Agentur zu arbeiten bei Springer & Jacobi in Hamburg und habe da irrevier gelernt über kreatives Arbeiten über kreative Kultur.
00:05:14: Und dann hat mich aber doch auf die Bühne gezogen, weil ich immer schon als Kind Zaubertrickse gemacht habe.
00:05:19: Weil ich dann irgendwann zum Rückwärtsprechen gekommen bin, weil Ich dann Kabarett gemacht hab und eigentlich aus dieser Bühnenspielerei, Aus der Begeisterung fürs Auftreten heraus dann im Unternehmensbereich gelandet bin, denn sie hier da auch die Unternehmen wollen ihre Leute kreativer machen.
00:05:37: Und dafür bieten sich natürlich Tagenveranstaltungen an und das ist eigentlich die Spielwiese auf der ich heute unterwegs bin hauptsächlich.
00:05:45: Ja, ich glaube das kann man sich ja gut vorstellen.
00:05:47: also das passt dann ja auch.
00:05:48: dazu braucht es Kreativität, dazu brauchtes auch diese Liebe zur Sprache, die sich vielleicht von diesem Werbetexterjob zu Beginn wie ein roter Faden durchgezogen hat Du eben auf diesem Bühne stehst, ich glaube das können sich unsere Hörer ganz gut vorstellen.
00:06:05: Es gibt eine Sache Bernhard die kann sich glaube ich die Hörern nicht vorstellen zumindest die, die dich noch nicht kennen denn da bist du wirklich einzigartig.
00:06:14: Das ist das Rückwärtssprechen!
00:06:16: Das ist ja ein Teil deiner Arbeit.
00:06:19: damit bist du in über fünfzig TV Shows gewesen.
00:06:23: Wie setzt du das ein?
00:06:26: Also tatsächlich, das Rückwärtssprechen ist Teil meiner Arbeit und es ist sogar noch ein bisschen mehr Teil meiner Identität.
00:06:31: Weil das Rückwerbssprechen für mich in der Kindheit selber so der Startschuss war eigentlich.
00:06:36: und das Thema Kreativität und die Freude an der Kreativity.
00:06:41: Ja und wie setze ich das ein?
00:06:42: Ich erzähle davon auf der Bühne und ich führe es auch vor auf der bühne weil das ist immer ein super Beispiel natürlich dafür dass wir beim Denkgerichtung wechseln können, dass wir auch mal uns den Unsinn erlauben dürfen in dem wir dann am Ende doch einen Sinn entdecken.
00:06:58: Das machen wir jetzt gleich im Podcast, du hast gerade gesagt du hast das als Kind begonnen.
00:07:03: Das möchte ich jetzt genau wissen.
00:07:05: was war das?
00:07:06: Wie kommen wir als kind auf die Idee Sachen rückwärts zu sprechen?
00:07:09: Ich erinnere mich an die Hühnersprache, die wir als Kinder gemacht haben wo meine Geheimsprache sprechen können.
00:07:15: Was war es ein Startschuss?
00:07:18: Ja also die Höhnersprach habe ich übersprungen.
00:07:20: und Und dann gibt es, glaube ich noch die Löffelchen und die Flore-Flore-Sprache.
00:07:24: Und diverse Geheimschwachen!
00:07:26: Aber das alles ist ja ein Zeichen dafür... dass wir als Kinder wenn man so zwischen fünf und acht Jahren alt sind oder ob bis zehn zwölf... Dass wir eine irre Freude daran haben mit Sprache zu spielen.
00:07:40: Ich bin bestimmt, ich glaube fast jedes Kind dreht irgendwie mal einen Wort um oder spricht den eigenen Namen rückwärts und spielt damit und hört dann aber wieder damit auf denn erscheint ja Sinnlos zu sein.
00:07:51: Warum rückwärts sprechen?
00:07:53: Das finde ich spannend, dass wir halt diese spielerischen Dinge irgendwann zur Seite tun.
00:07:56: und bei mir war es so der Impuls war... Ich bin am Ortsschild meines Heimatdorfes vorbeigekommen!
00:08:03: Ich komme aus Stockelsdorf und Stockels-Dorf das heißt Rückwärtz.
00:08:08: FROZLEKOTS Ja.
00:08:11: Das
00:08:12: hört es schön großartig an!
00:08:14: Und frotzelkrotz, das fand ich so lustig als Kind.
00:08:17: Ich hab dann alles umgedreht.
00:08:18: Ich habe dann andere Ortsschilder umgedraht, Zungenbrecher... ...ich habe die Rückseite der Kelloggspackung umgedroht und da hat man dann dieses rückwärtssprechende Mordgliff jörgchen.
00:08:28: Ich hatte das dann einfach trainiert und mit auf die Bühne genommen und benutze es immer noch mit großer Freude, um die Menschen von der Bühner aus zu verblöffen.
00:08:37: Jetzt mal rein in die Verblüffung, in diesem Podcast.
00:08:40: Lieber Bernhard!
00:08:41: Und ich bin gespannt ob wir die Alternative zu Frotzler Kosti jetzt kommt, ob wir diese erraten werden?
00:08:49: Ja und ich lege noch einen drauf liebe Birgit denn es ist Premiere.
00:08:52: Ich werde jetzt nicht rückwärts sprechen sondern sogar rückwerbs singen.
00:08:57: Ob ich großartig?
00:08:59: Ja, ja und du ihr könnt alle Liebe zu erwachsen.
00:09:03: Ihr könnt alle mal erraten.
00:09:04: was da aber rauskommt dann ist ein Lied das ja alles eurer Kindheit kennt.
00:09:08: Hört mal genau zu hinterher drehen wir es um O Hit Arala, o hit arala, i hit aralaa.
00:09:19: Niasjegeg muss o zwab idia, idia niaschen osmene sievenürkne.
00:09:29: Nacht
00:09:46: Werdet, das ist großartig.
00:09:47: Ich
00:09:47: bin
00:09:48: so gespannt auf diese Auflösung!
00:09:50: Hast du eine Idee berührt?
00:09:51: Hast du was
00:09:52: erkannt?!
00:09:54: Ich war zuerst bei Helene Fischer, dann war ich bei einem Kirschenlied.
00:09:58: Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung!
00:10:01: Obwohl ich gedacht hab, ihr Idiat, das müsste doch zu lösen sein.
00:10:05: und
00:10:06: nur nicht einmal
00:10:08: das gelingt mir.
00:10:10: Dann spielen wir es jetzt mal andersrum.
00:10:16: Heidi, heidi Deine Wellen sind Pribearge.
00:10:23: Heidi-heidi Denn ihr oben müsst du zu Hause nun hören!
00:10:30: Pannen, grüne Wiesen im Sonnenschein.
00:10:35: Heidi, heidi, baust du zum Glück sein!
00:10:49: Werdet das ist so?
00:10:50: unglaublich und ich habe das jetzt hier im Video sehen durften, wie du das performt hast.
00:10:56: Mir ist es ein Rätsel!
00:10:58: Und dennoch hast Du das gemacht weil Du ja sagst auf wir sag jetzt mal ganz normale Menschen, ja?
00:11:05: Ich möchte nicht sagen untalentiert und unkreativ.
00:11:08: aber was können wir daraus lernen?
00:11:10: Was kann ich daraus mitnehmen?
00:11:12: Also erstmal kannst Du daraus Mitnehmen.
00:11:14: hab Spaß mit Sprachen, mit Spielen, mit Mom experimentieren.
00:11:18: Aber natürlich Ist die Frage immer beim Thema Kreativität, was mache ich im Alltag draus?
00:11:24: Was heißt Kreativity eigentlich in meinem persönlichen Alltag?
00:11:28: und natürlich ist das Wort Kreatividät auch so ein Bass worden.
00:11:32: Jeder benutzt das und kreativ sein ist toll aber keiner weiß was sie wirklich machen kann.
00:11:38: Vielleicht verorte ich mal ein bisschen was ich darunter verstehe unter Kreatividad.
00:11:42: Es wird ja im Business, im kommerziellen Bereich benutzt eigentlich als Vorstufe zur Innovation.
00:11:49: Menschen sind kreativ, die Kampen, die versuchen ihre Leute kreativer zu machen und damit offener zu machen auch in der Kommunikation, damit am Ende ein Produkt eine Innovation dabei rauskommt auf die ich sonst nicht gekommen wäre mit der ich mich im Markt
00:12:02: behaupte.".
00:12:03: Das ist so'n bisschen die gängige kommerzielle Sichtweise.
00:12:07: Wir brauchen natürlich auch Kreativität in der Gesellschaft, gesellschaftliche Konzepte politische Ideen Denn Kreativität heißt eigentlich immer eine Veränderung bewirken, ein Status quo zu ändern.
00:12:20: Und manchmal wissen wir wie das wir von A nach B wollen aber wir wissen nicht wie.
00:12:24: und dann kommt Kreativity ins Spiel.
00:12:26: Es gibt ja Veränderungen da weiß ich genau was sich machen muss.
00:12:29: wenn ich irgendwie ne Diät mache Dann habe ich hunderttausend Ratgeber die es mir genau vorschreiben.
00:12:34: Aber es gibt Veränderungs die ich mir wünsche In der Politik in der Gesellschaft für mich persönlich.
00:12:39: Für die ist der Weg noch nicht vorgezeichnet.
00:12:41: Da brauche ich erstmal eine Idee Und das betrifft natürlich ganz konkret unser eigenes Leben.
00:12:46: Ich habe mich vor allem damit mehr beschäftigt in letzter Zeit, nachdem ich viele Jahre Kreativität für Unternehmen praktiziert und Workshops gemacht haben und Vorträge gehalten habe.
00:12:57: Denn meine Erkenntnis ist, dass die spannende Art der Kreativity mit unserer Kindheit verknüpft ist, weil es eine Ressource ist, mit der wir auch heute noch als erwachsene Menschen gestalten können, wenn wir diese Ressource wieder zum Leben erwecken.
00:13:14: Und mein Bild dafür ist Kreativität is die Anwendung von Freiheit!
00:13:19: Als Menschen als erwachsenen Menschen ständig treffen wir Entscheidungen und schöpfen manchmal nur aus dem Fundus der Möglichkeiten, die bekannt sind, die es gibt, die wir gelernt haben.
00:13:32: aber wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen vor einer Entscheidung und sagen Mensch, wie noch könnte ich Dinge angehen?
00:13:38: Was noch könnte Ich tun?
00:13:39: welche anderen neuen Möglichkeiten gibt es.
00:13:42: Dann wird glaube ich unser Leben insgesamt sehr viel kreativer und offener und das ist für mich quasi der Aspekt von Freiheit in der Kreativität dass sich mein Leben freier selbstbestimmter gestalten kann.
00:13:55: Und das funktioniert umso besser je mehr Möglichkeiten ich sehe.
00:13:58: dann kann ich mir die beste auswählen und zwar die auch am schönsten und am wesensgerechtesten für mich selbst ist.
00:14:06: Bernhard, ich finde diese Frage wie noch oder was noch die find' ich irre spannend?
00:14:12: Und du sagst so gehst damit in eine Alltagssituation rein!
00:14:14: Mein erstes Bild, das mir gekommen ist, ist Wie noch könnte ich denn meinen Weihnachtsbaum dekorieren?
00:14:20: Und wie noch könnte es dann
00:14:22: ausschauen?!
00:14:23: Das war ein ganz besonderer Moment weil ich dann gedacht hab Was is denn wenn ich den nicht wie jedes Jahr mit wirklich Aufends!
00:14:32: Aufreibender Energie in den Christbaum-Ständer Versuche herein zu bekommen.
00:14:37: Und ich glaube, dieses Moment, den können gerade viele nachvollziehen.
00:14:42: Das ist ja immer noch... Du hackst denn ab und dann passt es nicht.
00:14:45: Dann ist er nicht gerade oder riecht das aus wie noch wäre es möglich?
00:14:49: Und dann ist die Idee entstanden, ihn von der Decke herunterhängen zu lassen andersrum.
00:14:53: Super!
00:14:53: Und da sind die Kuhgeldanbändern auch ganz eine ganz andere Wirkung unter Christbaumschmuck.
00:15:01: wirklich so ein Startschuss zu sagen, weil du gesagt hast ja im Alltag.
00:15:04: Na wie könnte ich meine Wohnung auch vielleicht noch einrichten?
00:15:07: Wie kann ich Tulpen in eine Vase stellen?
00:15:09: Wie können wir nicht vom Markt kommen und habe einen Korb voller Lebensmittel?
00:15:13: Wie noch könnte ich ihn in den Kühlschrank einräumen?
00:15:16: also geht das wirklich auch wenn du sagst wo ich es in den Alltag bringen geht es um die großen Fragen Freiheit und kreativ in Gesellschaft Veränderung.
00:15:25: oder sagst du ne fangt mal ganz einfach in eurem Leben an wie zum Beispiel mit dem Weihnachtsbaum.
00:15:30: Also erstens, Gratulation zu dieser tollen Idee.
00:15:34: Großartig!
00:15:36: Zweitens es ist gut klein anzufangen weil wir da durch eine Erfahrung kriegen und wir uns diese Denkweise angewöhnen.
00:15:44: denn man könnte sagen Kreativität ist die beste Gewohnheit wenn du es im Alltag trainierst genauso wie einen guten Arzt sich körperlich zu bewegen Wenn dir das in Fleisch und Pollut übergeht immer zu fragen wie noch oder was noch?
00:15:58: Wie könnte ich noch?
00:16:00: dann entsteht eine Denke, ein Mindset was auch für die größeren Fragen hilft.
00:16:07: Und jetzt komme ich trotzdem nochmal kurz zurück zum Tannenbaum.
00:16:11: also das ist ein gutes Beispiel dafür dass es auch unterschiedliche Levels gibt kreative Lösungen zu finden.
00:16:17: Also das erste wäre ja wenn du an dem Ding immer unten rum gehackt hast könntest du dich fragen ja weil was noch kann nicht tun damit ich da nicht mehr unten rum hacken muss.
00:16:24: unsere Lösung ist immer den Tannenbaumstände mitzunehmen Baumverkäufer und zu sagen bitte seht mir das Ding mal so zurecht, dass es unten rein passt.
00:16:34: Das macht er dann auch zwei Euro Trinkgeld.
00:16:36: oder schneidet ihr das Zurecht?
00:16:38: Es ist natürlich eine geniale Idee, das Ding von der Decke zu hängen.
00:16:42: wie noch könnte ich dann mein Baum schmücken?
00:16:44: da kannst du dann natürlich über unterschiedlichste Art und Beisen nachdenken kannst wieder Würstchen ranhängen oder blinklicht Und es gibt ja auch schon inzwischen Tannenbäume die du an dir aus Pappe sind die aus Holz sind die ganz die Du auch ganz anders gestalten und schmucken kannst.
00:16:58: Und dass das normalerweise unter radikaler Innovation versteht, wäre zu sagen wie noch komme ich in eine weihnachtliche Stimmung ohne Tannenbaum.
00:17:07: Also dass sich gar nicht mehr im Bild des Tannenbaums denke sondern bewusst out of the box mir eine tolle Weihnachtszeit mache auch ohne Tannbaum vielleicht aus Notwendigkeit mit Rücksicht auf die Natur.
00:17:21: und da siehst du schon.
00:17:22: also ich komme von der kleinen Problemlösung zur immer größeren Thema, aber das der weiß Weihnachtsbaum Beispiel ist großartig.
00:17:32: Ich könnte mir jetzt gerade diesen Spruch was noch die Frage was noch auf dem Papier ausdrucken und überall in der Wohnung auffängen im Schlafzimmer Im Wohnzimmern der Küche im Badezimmer überall weil das ist für mich so eine spannende Frage auch so ein neuer Blick auf die Dinge Und das treibt uns ja alle um.
00:17:51: wir alle wollen ja wissen Wir sind ständig am Optimieren.
00:17:54: Ja unser Leben Unsere Erfahrungen, uns treiben Nöte um Sorgen.
00:17:59: Du hast vorhin von den Unternehmen gesprochen die mit ganz konkreten Aufgabestellungen auf dich zukommen.
00:18:04: aber auch wir als Menschen stehen ja manchmal fassungslos vor dem Zeitschriftenregal und sehen die Titelbilder und Schlagzeilen denken mir was noch muss passieren damit sich etwas ändert.
00:18:18: Was noch kann ich tun?
00:18:20: Damit ich Teil dieser Veränderung bin?
00:18:22: Auf jeden Fall also wie kann beitragen.
00:18:25: Was noch kann ich tun, außer passiv jeden Tag diese Nachrichten zu konsumieren?
00:18:31: Und das ist auch glaube ich ein wichtiger Aspekt von Kreativität dass wir wirksam werden in dieser Welt und zwar in der Einzigartigkeit die uns gegeben ist und jeder wird eine andere Antwort darauf finden.
00:18:45: wie kann nicht etwas bewegen?
00:18:46: jeder guckt wie es meinen Wirkungskreis da draußen.
00:18:49: was kann ich beitragend die welt ein bisschen besser zu machen?
00:18:52: Und es ist ein wichtiger Aspekt, dass ich wenn ich kreativ bin diese Selbstwirksamkeit spüre und das ich das Gefühl habe erstens ich kann etwas tun.
00:19:00: Ich kann etwas machen was mir entspricht was mein Wesen entspürcht und in dem Sinne ist Kreativität am Ende auch ein Thema was dich zufriedener macht denn wenn du das Gefühl hast du bist selbstwirksam du kannst Dinge verändern Du kannst mit eigenen Ideen dein Leben selbst gestalten, hast dann einen Einfluss drauf.
00:19:23: Denn das ist ein ganz wichtiger Faktor für Lebenszufriedenheit und das ist eigentlich das was mich an Kreativität mehr fasziniert als das nächste neue Produkt zu erfinden.
00:19:35: Also wenn wir jetzt darüber sprechen... ist ein Leitmotiv, dann lass uns das direkt noch mit in diesen Podcast reinnehmen.
00:19:42: In diesem Podcast geht es um Kreativität.
00:19:44: Was noch könnte uns Spaß machen?
00:19:46: Was noch könnten den Hörern Spaß
00:19:48: machen?".
00:19:49: Kleiner Spoiler!
00:19:50: Lieber Bernhardt du kommst nicht darum dass wir mal eine Folge machen nur über das Rückwärtssprechen weil ich glaube das wäre schon mal ein erstes.
00:19:59: was noch könnten wir anders machen was wir beantworten können?
00:20:03: aber lasst uns dieses Lassen Sie's im Thema.
00:20:05: was noch Was noch hilft uns bei der Kreativität, beim Entdecken der Kriativität.
00:20:12: Unseres Kindes dieser Ressourcen die wir um uns haben?
00:20:15: das ist ja das spannende.
00:20:16: wie noch könnten wir diesen Podcast zu einem fröhlichen Mehrwert bringen?
00:20:24: vielleicht um diese Grundprinzipien des kreativen Denkens und Handeln im ersten Schritt einmal in unseren Alltag zu bringen?
00:20:32: Ja, gucken wir uns gleich an.
00:20:33: Aber wenn du so fragst, was noch könnten wir mit diesem Podcast anstellen?
00:20:37: Wir könnten ja auch jetzt komplett das Thema wechseln.
00:20:40: Das wäre sozusagen der Weihnachtsbaum, den wir nicht mehr aufbauen.
00:20:44: Also wir könnten uns jetzt verplaudern und darüber sprechen, wo wir das letzte Wochenende verbracht haben... Oh Bernhard!
00:20:51: Bernhard, Bernhard.
00:20:52: Let's do it.
00:20:53: Wenn ich eins kann ist mich verquatschen und das letzte Woche in Paris.
00:20:57: Ich hätte viel zu erzählen.
00:21:00: Ja, ich weiß ja, dass du gerne in großen Städten an mondänen Hotelball sitzt und da über das Leben nachfängst.
00:21:07: Und das machen wir auch noch!
00:21:08: Das machen wir.
00:21:08: wenn wir mal nicht online miteinander quatschen dann kommen wir mal an den Ort zusammen.
00:21:13: Was hast Du gemacht in Paris?
00:21:14: Hast Du gearbeitet oder warst Du privat?
00:21:17: Ich habe zum dritten Mal meinen sechzigsten Geburtstag gefeiert und bin mit meinen Freunden die ich seit über vierzig-fünfzig Jahre habe.
00:21:26: Wir waren in Paris und haben ... den April in Paris genossen bei Sonnenschein.
00:21:31: Und Sweet Flamingo war das Wort der Tage, ein ganz besonderes leckerer Drink!
00:21:38: In übrigens sehr kreativ im Museum.
00:21:41: doch seht es ist das berühmteste Museum für den Impressionismus in Paris.
00:21:46: großartig und die hatten vierzigjähriges Hyperlähum und haben aus diesem Grund auf ihrer Dachtterrasse eine kleine Bar aufgebaut wo du deinen Blick auf Paris hast.
00:21:56: Ja, also ich sage mal Kreativität ist auch Spontanität.
00:22:00: Wir hatten uns ein paar Stunden Zeit genommen um uns die Impressionisten anzuschauen und aufgrund dieser Bar von der wir vorher nichts wussten haben wir dann ein paar Stunde damit verbracht bei Sweet Flamingo Sacre Cœur anzuschau'n und das den Blick auf Faris zu genießen.
00:22:16: bist du stolz auf mich?
00:22:18: Wir sollten bei diesem Thema bleiben.
00:22:20: Ich bin sehr stolz, weil du hast gerade mehrere Dinge angesprochen die direkt mit Kreativität zu tun haben.
00:22:26: Also erstens hast du mit uns geteilt wie du deinen sechzigsten Geburtstag gefeiert hast.
00:22:31: ich habe gelernt du hast dir mehrfach gefeiert und wahrscheinlich auch immer mit ein bisschen unterschiedlichen Menschen und das ist zum Beispiel eine Geschichte die mich total umtreibt weil ich auch über einen sehr ähnlichen Geburtstag nachdenke.
00:22:41: ja wie feiere ich denn eigentlich einen Geburtstat?
00:22:44: Wie lege ich eine Feier an?
00:22:46: Und statt den null A-Fünfzen Geburtstag zu machen und immer denselben Kreis von Leuten einzuladen, ist doch eine tolle Idee das du es aufteilst.
00:22:53: Dass du unterschiedliche Freunde an unterschiedlichen Orten einlädst und dich selber noch damit beschenkst dass du das ganze also dreimal machst.
00:23:00: Und plus zweiter Aspekt die Forschung zeigt Menschen die vier Reisen an vielen unterschiedlichen orten sich inspirieren lassen sind immer kreativer.
00:23:08: Reisen Sprachen andere Kulturen kennenlernen und spontane Entscheidungen treffen.
00:23:13: zu sagen, das spannend hier.
00:23:15: Hier gucke ich auf Sack & Cure oder hier habe ich ein tolles Museum plötzlich dann die Entscheidung zu treffen.
00:23:19: Ich nehme diese Inspiration an.
00:23:22: Ich entscheide mich jetzt da reinzugehen, mich hinzusetzen diesen Cocktail zu probieren.
00:23:26: Das genau ist wieder auch die Freiheit, die ich meine dass du diese Entscheidung triffst und ja tolles, tolles Konzept zu feiern.
00:23:35: so ich war ganz profan am letzten Wochen in der Arbeiten Aber auch ganz toll.
00:23:38: Eine Lieblingsveranstaltung am Lago Maggiore, die Tessiner Innovations-Tage der Süßwahnindustrie und das ist ein super schöner Event und da ist es auch ein gutes Beispiel dafür wo ich so unterwegs bin.
00:23:53: Und das war deshalb schön weil auch dort natürlich... Ich gesehen habe wie Menschen anders denken an unterschiedlichen Orten.
00:24:00: Da kommen wir vielleicht noch drauf.
00:24:02: Die Auswahl eines Ortes für einen Zusammenkommen ist immens wichtig gerade in der Eventbranche, aber wem sage ich das?
00:24:09: Wem sagst du das.
00:24:10: Du hast die Tessiner Innovationstage der süßbaren Industrie vermute ich mal nicht als angehender Gummibärchenproduzent besucht sondern du warst dort in deiner Funktion als Speaker, als Innovationstrainer, als Kreativitätstrainer und Du hast gerade gesagt, du hast es schon mehrfach gemacht.
00:24:30: Das heißt das ist eine gleichbleibende Gruppe die du jetzt auch über Jahre begleiten darfst und auch ein bisschen kennst und so die kreative Reise auch aus deinem sich dann genießen kannst.
00:24:40: Erste Erfolg gesehen kannst?
00:24:42: Ja in diesem Fall war ich zum zweiten Mal da also die Veranstaltung feierte ihr fünfundzwanzigjähriges Jubiläum Und ich war zum zweit mal eingeladen als Speaker vor zwei Jahren zum ersten Mal klassisch um eine Kino zum Thema Kreativität.
00:24:57: Weil es jetzt um das Jubiläum ging, war ich ein bisschen als Moderator dort und habe auch Happy Birthday rückwärts gesungen!
00:25:05: Wir haben dazu die twenty-fünf Geburtstagskerzen ausgeblasen.
00:25:09: dann haben wir den Film Anlass rum abgespielt und zu Happy Birthday dann was zu verstehen branden die Kerzen plötzlich wieder.
00:25:16: Wir haben also quasi die Kerze angeblasene und es ist unterschiedlich.
00:25:20: manchmal bin ich auf einer Veranstaltung Einmal mit der Kino, manchmal begleite ich Teams auch auf einer Lernreise oder in einem Prozess.
00:25:29: Wussten geht das Team ein bisschen kreativere Kultur zu gestalten.
00:25:32: bei beide Felder decke ich ab und Moderation.
00:25:35: Moderation ist... Ich liebe es mit Menschen zu quatschen vor allen Dingen wenn man auf so nette Geschichten kommt wie mit dir.
00:25:42: Und jetzt hast du gerade gesagt, wir haben die Kerzen angeblasen.
00:25:45: Das ist ja direkt schon wieder ein Stolperstein für unsere Hörer aber auch für mich.
00:25:49: Kerzen anbleisen das heißt Du hast eine Gewohnheit umgedreht.
00:25:52: also üblicherweise Pusten wir die Kerze zu unserem Geburtstag aus und schauen dass wir den einem in einem Atemzug alle Kerzen schaffen müssen uns nichts drüber vormachen das wird schon ab der zwanzig schwierig Ja
00:26:05: Aber
00:26:08: Jetzt hast du gesagt Wir Haben Die Angeblasene.
00:26:10: Ist dieses Also dieses Ritual, was du aufbrechst und sagst ne wir machen es jetzt mal andersrum.
00:26:19: Ist das so etwas?
00:26:20: So Autopilot ausschalten Gewohnheiten verändern?
00:26:22: ist das etwas wo du sagst auch dass ist ein Grundprinzip des kreativen Mindsets?
00:26:28: ja passen wir machen das halt so.
00:26:29: Es ist ein grundprinzip.
00:26:31: Wir können ja mal ganz kompakt durch die wichtigsten Grundprincipen durchgehen.
00:26:35: Das ist dann auch das Handwerkzeug für euch liebe zu erwachsen, spitzt die Ohren.
00:26:40: Das ist ein bisschen eine Übersicht und sicherlich etwas was wir in den nächsten Folgen dann auch noch vertiefen.
00:26:46: Ich hoffe, dass ich damit jetzt nicht hier reingeschossen bin und den kreativen Floh gestört habe.
00:26:50: Aber ich bin so jemand!
00:26:52: Ich hab ja die Aufgabe hier als dein Interview-Partner.
00:26:57: Ich will dann auch immer direkt zu was Handfestes daraus haben.
00:27:00: und jetzt komme ich da mit schon nach einer halben Stunde an und sage lass uns doch mal an diesen Grundprinzipien der Kreativität teilhaben.
00:27:07: Das Stage ist yours also.
00:27:09: Schauen wir uns am sehr gern.
00:27:11: Der Autopilot macht uns im Alltag häufiger zu schaffen und da steht der Kreativität tatsächlich auch häufig im Wege.
00:27:20: Der sorgt auch dafür, dass wir zu erwachsen werden weil wir manchmal Dinge nur machen, weil wir sie schon immer so gemacht haben.
00:27:26: Und da gibt es also eine Alltags-Erfahrung die fast jeder kennt du fährst nach Hause aus dem Büro dann kommst du zuhause an von der Haustür und dann kannst du dich ja nichts mehr erinnern was unterwegs passiert ist.
00:27:37: Egal ob du Auto fährste oder Paar, du fahrst nach hause kann sich ja nicht mehr erinnern, weil du das völlig automatisiert machst.
00:27:42: Ja der Autopilot führt dich nach Hause Und das ist natürlich auch ein Grund.
00:27:47: Das ist super praktisch, du musst nicht an jeder Straßenkreuzung neu nachdenken.
00:27:50: Wo geht es eigentlich lang?
00:27:50: Du fährst im Autopilot nach Hause.
00:27:53: Der Spannende ist allerdings... Dieser Autopilot bringt dich nachhause und du stehst plötzlich zu Hause vor der Haustür, auch wenn du da gar nicht hin wolltest.
00:28:04: Ja!
00:28:04: Und das Problem des Autopilloten.
00:28:06: Sobald du den mal angeschaltet hast und automatisiert ein Programm abläuft, führt es sich zu einem Ziel was du früher mal hattest Kann aber sein, dass du umgezogen bist oder noch einkaufen wolltest.
00:28:17: Dann hilft dir das gar nichts in dieser Autopilot.
00:28:20: dann musst du das Gehirn wieder einschalten und das ist ganz wichtig, dass wir uns im Alltag häufiger fragen, wo führt mich mein Autopilot hin?
00:28:28: Was mache ich eigentlich?
00:28:29: alles automatisch aus Gewohnheit und korrespondiert es mit den Zielen die ich habe im Leben, in der Kampagne, in einer Kultur?
00:28:37: Und wenn merkst du nicht, eigentlich macht total viele Sachen Autopilloten und die machen mich gar nicht mehr glücklich und zufrieden sondern ich verpasse meine Ziele für die Zukunft, dann also schnell raus aus dem Autopilot.
00:28:49: Und wenn du dieses Bewusstsein hast und diese Frage stellst, dann kommt eigentlich Stufe zwei der Rakete.
00:28:56: Und Stufe zweiter Rakete ist... ...die Perspektive zu wechseln.
00:28:59: Ja?
00:29:00: Du rauskommst aus den Autopiloten, da kannst du bewusst aus einer neuen Perspektiv auf dein Leben schauen, auf bestimmte Herausforderungen und es ist kein Zufall das Perspektiven wechselnen etwas mit dem Ort zu tun hat, denn wir denken ja unterschiedlich an unterschiedlichen Orten.
00:29:16: Also wenn du die Perspektive wechseln möchtest dann wechsel einfach mal den Ort und ein gutes Beispiel dafür dass wir anders denken an anderen Orten ist das.
00:29:27: das sind Studienmenschen die gefragt werden ja wo hast du die meisten Ideen birgelt?
00:29:30: was glaubst du?
00:29:31: wie antworten die?
00:29:32: Wo haben Menschen die meisten ideen?
00:29:33: was wird am häufigsten genannt?
00:29:35: die spontane und der Klassiker, der immer kommt ist unter der Dusche.
00:29:39: Dass wir immer sagen unter der dusche fallen bei den meisten Sachen ein.
00:29:42: ich bin aber bei dir dass es unterwegs oder zumindest in Bewegung ist.
00:29:47: Ich glaube das in Bewegungen die meisten Ideen entstehen.
00:29:50: Das wäre jetzt meine Meinung
00:29:52: was die Dusche nicht ausschließt aber tatsächlich also
00:29:59: du schaffst für dich
00:30:03: Dusche, Badewanne, Toilette wird auch manchmal genannt.
00:30:07: Autofahrten werden häufig genannt, Spaziergänge in der Natur wie du sagst in Bewegung auch wenn wir alleine irgendwie langen Spazieregang machen.
00:30:14: und das spannende ist es gibt wirklich Orte kann auch jeder sich selber sollte auch jeder selbst zuhobachten Kraftorte wo ich auf Ideen komme.
00:30:22: Und was ich spannend finde in diesen Umfragen wären ganz häufig orte genannt an denen die Menschen allein sind.
00:30:30: und das ist eigentlich verblüffend Weil wir natürlich auch im Ping-Pong, im Austausch kreativ sind.
00:30:37: Aber Menschen haben vor allem in beruflichen Kontext eher Ideen wenn sie irgendwie mal zwischendurch unter der Dusche stehen weil sie sich nicht beobachtet und kontrolliert fühlen.
00:30:47: und es gibt viele Viele Studien aus den ganz klar hervorgeht, Menschen sind nicht kreativ.
00:30:52: Wenn sie sich gleichzeitig beobachtet oder kontrolliert fühlen und das ist eigentlich das erste was man dann auch im Unternehmensbereich versucht aufzubrechen zu sagen Mensch ich brauche eine vertrauensvolle Umgebung Ich muss ein bisschen die gefühlte Kontrolle es gibt genau wie gefüllte Temperatur dem Begriff Gefühltekontrolle Die muss ich zurückfahren.
00:31:09: Ich muss den Leuten noch mal ein bisschen der Freiheit in kreativen Freiraum geben neue Ideen auszuhäcken.
00:31:15: Und da darf es dann auch nicht gleich einen Kommentar zu geben sondern Ich brauche erstmal dieses Vertrauensverhältnis, diese sogenannte psychologische Sicherheit.
00:31:23: Ganz viel damit zu tun dass dadurch ein Innovationsklima entsteht.
00:31:27: Aber ganz kurz auf Perspektive wechseln.
00:31:28: also wechsel mal den Ort kommst du auch neue Ideen Wechsel mal die zeitliche Betrachtung.
00:31:32: ich als Rückwärtssprecher denke ja auch Sachen vom Ende her.
00:31:35: Es macht immer Sinn Sachen von Ziel herzudenken.
00:31:37: Also wenn du einen Ziel hast in der Zukunft stell dir vor Du hast es schon erreicht Schau zurück Auf heute überleg dir welche Schritte musst du gehen damit du dein Ziel erreichst.
00:31:47: Und der dritte und wichtigste Perspektivwechsel ist sicherlich, dass du dich reinversetzt in die Perspektive deines Gegenübers.
00:31:55: Ja?
00:31:55: Also in einer Beziehung im Privatleben, in deine Freundinnen und Freunde – im Business-Bereich heißt es an die Perspective deiner Kunden oder Anwender oder Patienten je nachdem aber das du wirklich verstehst wie dein Gegenüber die Welt wahrnimmt weil dir das wahnsinnig dabei hilft quasi neue Dinge zu entwickeln, die dann für den anderen einen Nutzen haben.
00:32:18: Das Grundprinzip von Design Thinking zum Beispiel, dass du immer die Perspektive des Anwenders am Ende einnimmst.
00:32:26: Ja, Perspektiven wechseln.
00:32:28: Gibt es einen Ort?
00:32:29: Birgit, wo du also jetzt außer Cocktail auf der Dachterrasse irgendwo in Paris gibts hast du Orte, wo Du gerne...
00:32:35: Ja Bernhard ich hab die und wir sprich das total an weil ich bin alle dieser klassischen Menschen möglicherweise auch nochmal bedingt durch die Corona-Zeit sehr stark ins Homeoffice gegangen sind.
00:32:47: Also ich habe die Freiheit von überall zu arbeiten, ich genieße das.
00:32:51: Ja, ich habe aus Paris gearbeitet aber natürlich ist mein Alltag der dass ich im Haus in meinem Büro sitze dort das Podcaststudio habe und arbeite Und ich habe diese unfassbare Sehnsucht ganz häufig Aus Gründen der Kreativität zum Beispiel auch vor unserer heutigen Aufnahme zu sagen raus.
00:33:11: Und das ist dieser Perspektivwechsel, da reicht es dass ich beim Bäcker im Nachbardorf sitze und dort ein Kaffee trinke statt auf meinem Balkon weil es einfach nochmal in einer anderen Umgebung das anregt.
00:33:25: und ich kann das sehr gut.
00:33:27: du hast vorhin gesagt Ich reise gerne in große Städte, ich reise gern in Hotels Ein Grundrauschen sehr gerne, das können Menschen sein die mit Kaffeetassen klappern.
00:33:38: Das würde andere verrückt machen.
00:33:39: in ihrer Kreativität in ihrem Perspektiv wechseln mich schert das nichts.
00:33:44: also ich kann das sehr gut ab.
00:33:46: das wäre mein Beitrag.
00:33:48: also vom Bäcker bis zum bis zum Grand Hotel bis zur Dachterrasse ist da alles willkommen
00:33:54: toll.
00:33:55: und wo du sagst dass das klappt an der kaffee tassen Es gibt ja, außer dem Ort gibt es auch Studien zum Beispiel welche Geräusche und Gerüche Menschen kreativ machen.
00:34:03: Und die Umgebung eines Kaffeehauses ist erwiesenermaßen eine Geräuschkulisse, die mit den Menschen krativ macht weil es vielleicht ein bisschen auch für diesen Austausch steht und für die Atmosphäre.
00:34:16: aber das nur im Bei.
00:34:17: also man hat da Menschen Geräuschen vorgespielt und genau wie du es beschreibst wird der Klapp an der Kaffeetassen werden Menschen Kreativer.
00:34:26: Es
00:34:26: gibt ja auch ganz viele die Cafés, die damit werben.
00:34:28: Ja?
00:34:28: Wenn du dir Reiseführer anschaust zu großen Städten dann heißt es häufig hier hat Hemmingway gearbeitet in diesem Cafe hat Simone Beauvoir gesessen.
00:34:38: also kreative Menschen und Caféhäuser.
00:34:41: das wäre glaube ich auch nochmal ein Buch wert!
00:34:44: Also wir haben jetzt schon zwei Bücher.
00:34:45: wir müssen bitte da du nicht wehr du muss bitte das was noch buch schreiben
00:34:51: Was
00:34:51: bitte das Buch schreiben über kreative Menschen an kreativen Orten,
00:34:56: die
00:34:56: irgendwas mit Kaffee zu tun haben?
00:34:58: Das was noch Buch.
00:34:59: Das wie noch Buch und das hier hat schon ein Buch.
00:35:03: Ja genau!
00:35:03: Guck
00:35:04: jetzt hast du sofort in eine kreativer Idee für eine Dreierreihe umgesetzt.
00:35:12: Und wo wir gerade bei Büchern sind Birgit ich habe... Ich habe mir angewöhnt, Ideen die ich habe sozusagen in Buchtiteln zu formulieren.
00:35:19: Weil ja natürlich als Werbetexter wenn ich eine Idee hab oder Gedanken, so konzeptionellen Gedanken, ich überlege immer wie würde das Buch dazu heißen?
00:35:26: Das ist auch eine tolle Technik um Sachen für sich zu verankern und irgendwann werde ich dann mich daran machen diese ganzen Bücher auch zu schreiben!
00:35:36: Da würde ich jetzt auch mal sagen, da kommen wir doch jetzt mal zwanzig sechsundzwanzig und dann noch einen Podcast-Welt an.
00:35:41: Ab sofort wirst du diese Ideen in Podcasttiteln formulieren und den Podcast umsetzen!
00:35:47: Auch gut, sehr gut!
00:35:50: Gut das machen wir.
00:35:53: Jetzt haben wir ein bisschen mal drauf.
00:35:55: Wir haben uns vom Thema Perspektive reingeplaudert.
00:35:57: Das ist ja schön wenn man im Dialog kommst du immer weiter als allein.
00:36:02: Also jetzt, wenn ich alleine wäre, hätte ich nie auf diese Themen gekommen über die wir jetzt gerade in den letzten drei Minuten gesprochen haben.
00:36:08: und es ist ja auch ein Irrglauben dass Menschen im stillen Kämmerlein allein auf gute Ideen kommen.
00:36:12: das haben wir ein bisschen so gelernt durch dieses Bild des kreativen Genies.
00:36:16: aber die Wahrheit ist da wo Menschen miteinander sprechen offen vertrauensvoll kommunizieren da entstehen die guten Ideen.
00:36:24: Gute Kommunikation Vertrauens volle Kommunikationsdarkonser.
00:36:29: Wenn du sagst vertrauensvoll, dann heißt das auch, dass ich mich so ein Stück weit davon freimache.
00:36:34: Dass ich Sorge habe, dass meine kreativen Ideen mein... Das was ich zu sagen ist immer sofort irgendwie so perfekt sein muss auf dem Punkt sein muss, dass es bewertet wird.
00:36:45: Es spielt eine Rolle für einen vertrauentsvolles Umfeld, dass sich keine Angst haben,
00:36:51: Kreativität
00:36:51: rauszulassen.
00:36:52: Total!
00:36:53: Also das Bewerten ist ganz schlimmer Angewohnheit?
00:36:58: die vielleicht wir Deutschen mehr haben als viele andere Kulturen, das bewerten auch von Ideen.
00:37:05: Vor allen Dingen dann wenn die Ideen noch so Ideenansätze sind und weil viele Menschen das ein, zwei Mal erlebt haben dass sie eine Idee auch im Team geäußert haben, da haben wir gleich hier einen Wartschuh bekommen.
00:37:17: wie auch immer oder das wurde nicht gewert schätzt, dann hören die auf!
00:37:20: Und wenn das zweitmal passiert, dann hast du auch mitarbeitende verloren, wenn die die Erfahrungen machen okay ich habe hier eigene Ideen Ideen, die ich voll super finde.
00:37:29: Man findet seine eigenen Ideen immer super!
00:37:31: Aber das findet überhaupt keinen Nährboden.
00:37:34: Das wird gleich abgestraft durch eine blöde Bemerkung oder so.
00:37:36: Dann sind sie raus dann verlierst du die für ne kreative Kultur.
00:37:42: und deshalb ist auch eigentlich richtig zu sagen sprudeln statt bewerten also diesen Bewertungsmechanismus zurückzufahren und erstmal Ideen auf den Tisch zu bringen viele Ideen offensichtlich zu bringen und auch im Miteinander die Ideen der anderen zu wertschätzen, egal was du gerade denkst ob das funktionieren könnte oder nicht.
00:38:05: Aber die Tatsache dass jemand eine Idee mit dem Spiel bringt zur Wertschätzung darauf aufzusetzen weiterzudenken viele Ideen auf den Tisch zu bringen nur wenn du diesen Prozess ein bisschen laufen lässt dann hast du am Ende eine Auswahl von Ideen wo auch ne Perle dabei ist und wenn du jeden jeden unfertigen Gedanken gleich abwirkst dann kommst du auch am ende nichts einer guten Idee.
00:38:24: Ich kann mir vorstellen, dass diese Tätigkeit als Werbetextor und auch in einer Werbereintour, wo man ja ganz häufig diese Meetings, diese Kreativ-Meetings gemacht hat.
00:38:32: Dass das etwas ist was du da mitnehmen konntest, also diese Erfahrungen von wir machen jetzt einmal einen Brainstorming.
00:38:41: der Kunde hat einen Wunsch den möchte eine Kampagne für XY haben Und du bist so ganz am Anfang.
00:38:46: alle kommen zusammen und jeder wird mal rein.
00:38:48: So stelle ich mir ein kleines bisschen die Welt bei Springer und Jakobi vor.
00:38:53: Ja, also das gute alte Brainstorming ist ja auch viel diskutiert.
00:38:57: Das galt ja früher als sozusagen der große Hebel zum Thema gut Idee wir machen ein Brainstorming wird er heute wahrscheinlich gesagt kommen lassen wir Brainstornen.
00:39:06: Das ist natürlich ein Format was man so erfunden wurde.
00:39:08: ein paar Leute kommt zusammen tauschen sich aus Und das nennen wir Brainstorming, weil in diesem Format klar ist es geht um unfertige Ideen.
00:39:16: Das sind jetzt spreche Sachen in die Tüte.
00:39:18: Jetzt hau ich mal raus was mir einfällt.
00:39:20: Jetzt machen wir ein Brainstormen.
00:39:21: mal gucken was uns einfällt und das ist auch eine...das ist auch gut und wichtig dass man definiert so ne Idee runde oder ein Braonstorming.
00:39:29: wenn man hinterher auf einen anderen Arbeitsmodus geht und das is in den wirklich kreativen Agenturen löst sich er das aber auf weil die Leute da eigentlich permanent in diesem Modus sind und weil dir auch dann Sachen nicht nur ein Brainstorming einfallen, sondern du im Vorbeigehen auf dem Flur ständig irgendwie Ping-Pong spielst.
00:39:48: Und das haben wir bei Springer und der Kobi auch gemacht.
00:39:50: also da flug im Flur, flog der Ball hin und her und wir haben Quatsch gemacht.
00:39:54: natürlich hat was sehr, sehr spielerisches auf der einen Seite aber auch etwas sehr fokussiertes im Sinne von ich mache hier eine Dienstleistung.
00:40:02: Also der Kunde will wirklich eine starke gute Idee haben Und wir hängen uns da voll rein und wissen, uns wird diese gute Idee einfallen.
00:40:11: Das war die Unternehmenskultur zu sagen okay es gab drei E's exakt Einfallsreich soll die Idee am Ende sein.
00:40:18: und wir wissen das ist unser tiefe Glaube daran dass wir eine super coole Idee haben werden und dieser Kultur ja auch schon dahin zuvor und dann freuen sich hinterher über die Preise die man damit gewinnt.
00:40:31: Das macht Laune, das macht spielerisch und dann kommt man da auch hin.
00:40:33: Also ich darf keine Angst davor haben, dass mir nichts einfällt.
00:40:36: Diese Angst vom weißen Blatt oder diese Angst vor Uro vielleicht... Ich mache mal eine Idee die ich vielleicht irgendwo gesehen habe, die nicht so ganz einzigartig ist damit es... Da fahre ich ja nur mal sicher?
00:40:45: Nee!
00:40:46: Also der Glaube daran was Einzigartiges entsteht, das ist ne wichtige Grundhaltung und bestimmt ein wichtiger Baustein in einem kreativen Mindset.
00:40:55: Schön, dass du sagst, dass das außerhalb dieser besetzten Tests mal zusammen Besprechungsräume stattfindet.
00:41:01: Dass ihr auf dem Flur spielerisch an diesen Ideen arbeitet und die dann reinwerfen könnt.
00:41:07: Genau das ist es.
00:41:07: Da bin ich vollkommen bei dir!
00:41:10: auch diese Auflösungen und die Bewegung braucht.
00:41:13: Und die entsteht eben nicht mit zehn, man sitzt nur um einen Tisch immer in ihrem selben Platz und ja genau Bernhard tanzt!
00:41:19: Also für alle, die den Podcast hören, Kickboxen ist hier gerade angesagt.
00:41:29: Das sind jetzt schon mal echt ein paar wirklich gute Inspirationen und Ideen, die du reingegeben hast.
00:41:34: Und nochmal auch kommend von dem viele Menschen meinen, sie würden am Schreibtisch sitzend ihrer beruflichen Herausforderungen kreativ lösen können.
00:41:46: Hey!
00:41:47: Holt euch die Übergangsjacke, die wir noch brauchen und raus mit euch.
00:41:53: Raus gehen geht rausgehen für gute Ideen.
00:41:55: Das könnte man eigentlich neben der wie noch und was noch Frage auch als sich immer irgendwo hin schreiben.
00:42:02: also... raus, geraus für die gute Idee.
00:42:04: Also da passiert auf jeden Fall was?
00:42:06: Es hat natürlich auch damit zu tun dass wir außerhalb unserer gewohnten Umgebung Inspiration Anknüpfungspunkte bekommen.
00:42:13: Zufällig und es gibt ja auch dieses Phänomen Serendipity das du einfach irgendwie zufällige Impulse aufnimmst die dich auch mal eine nationale Idee führen dacht ihr gar nicht gesucht hast ist auch ein spannendes spannende Geschichte aber es geht vor allen Dingen darum dass Du neue Impulse bekommst die sich verknüpfen mit dem was dir auf der Ideensuche durch den Kopf geht, mit einer Herausforderung oder deinem Problem.
00:42:38: Und da gibt es eigentlich eine gute Strategie.
00:42:42: das vielseitige Kombinieren und das kombinieren ist das Grund man könnte sagen das Grundgrund Grundprinzip von Kreativität weil das neue entsteht immer dann wenn sich Dinge verknüpfen die vorher nicht miteinander verbunden waren.
00:42:57: Das drückt sich auch ganz gut aus in dieser wunderbaren Metapher.
00:42:59: Eine Idee wird geboren, man sagt ja, eine Idee wird geborren und bevor ein Idee geboren wird gehen wir mit der Idee schwanger.
00:43:07: Bevor wir in einer Idee schwangerehen müssen sich zwei Gedanken ganz lieb gehabt haben.
00:43:14: Und deshalb ist das so ein schönes Bild, zwei Gedanken müssen sich ganz liebt gehabt haben dann befruchten die sich und es entsteht etwas Neues.
00:43:21: also das Verbinden von zwei Gedanken die noch nicht verbunden waren.
00:43:25: Wenn man so will, ist das das Kern-Kernprinzip von Kreativität.
00:43:29: Und es passiert natürlich wenn du rausgehst mehr als in der gewohnten Umgebung bleibst.
00:43:35: Das passiert häufiger, wenn du mit Menschen quatscht als wenn du alleine im schönen Cameraman sitzt.
00:43:38: Es passiert, wenn Du Inspiration suchst und das sind alles Dinge die man bewusst steuern kann.
00:43:43: Wir
00:43:44: haben ja damals schon über einige Punkte gesprochen, also dieses Kombinieren.
00:43:47: Die Ideen die sich befruchten das müssen wir es eben auch nicht direkt zu bewerten dass für die Perspektive wechseln.
00:43:53: ich gehe jetzt nochmal rückwärts in den Punkten.
00:43:55: Ich kann noch nicht rückwert sprechen aber ich kann rückwerks denken.
00:44:00: der erste Punkt den du genannt hast war schaltet den Autopilot aus verabschiedet euch von euren gewohnheiten.
00:44:07: haben wir es damit oder gibt das noch einen bonus grundprinzip von dir, wo du sagst hey dass spielt wirklich auch eine rolle um die kreativität das kreative kind in dir anzuzapfen?
00:44:20: ja.
00:44:21: Das bemerkungswerteste prinzip ist unsere fähigkeit im bildern zu denken und das is auch was was total menschlich ist, das wir als Kinder lieben lernen.
00:44:31: Die Fantasie die Vorstellungskraft, was uns auch vom Tier unterscheidet dass wir uns etwas bildlich vorstellen können.
00:44:39: und es ist deshalb spannend weil neue Menschen in der Lage sind um ein Bild davon zu machen wie wir uns die Zukunft wünschen.
00:44:45: natürlich geht's bei Kreativität immer darum die Zukunft zu gestalten und ich gestalte die Zukunft nicht in Zahlen Datenfakten.
00:44:52: Ich sollte auch als Unternehmen wenn ich eine Vision formuliere die nicht nur aufschreiben und Umsatzzielen formulieren, sondern ich sollte starke Bilder für eine Vision finden.
00:45:03: Und die Bilder, die wir uns im Kopf machen haben auch tatsächlich eine zoologische Kraft Wirklichkeit zu werden weil sie so einer Art mentaler Kompass sind und weil wir mit einem starken Zielbild im Kopf auch die Chancen sehen, die uns helfen, die Menschen treffen, die Gelegenheiten ergreifen können, die es wirklich am Ende diesen Ziel näher bringen.
00:45:22: Also bildliche Denken super wichtiger Faktor plus.
00:45:26: das bildliche Denken hilft dem Gedächtnis, es hilft beim Erinnern wenn du dir fantasievolle Bilder machst.
00:45:31: Ich brauche das Bildliche Denk als Rückwertsprecher.
00:45:33: ich muss mir Sprache vorstellen, bildlich und sie dann rückwärts ablesen.
00:45:37: also ich glaube dass das bildlichen Denken ist jetzt eine ganz ganz ganz grundsätzliche Geschichte.
00:45:45: Und bildlich denke ich auch dann, wenn ich ein bisschen zur Ruhe komme also wenn ich mir die Zeit dafür nehme.
00:45:49: und bildlich denken heißt nicht mich befeuern lassen von außen Social Media nur KI-generierte Bilder hin und her sondern wirklich mal die Augen zu machen eigene Bilder das eigene Kino im Kopf anwerfen und mir die Zukunft ausmalen so wie es sie gerne hätte.
00:46:05: Das ist glaube ich insgesamt ein ganz wichtiger Punkt liegt mir sehr am Herzen.
00:46:11: Also wir haben jetzt eine Weile schon gequatscht.
00:46:12: Das ist mein erster Podcast, ich weiß gar nicht wo wir gelandet sind.
00:46:14: Ich liebe ihr Podcasts!
00:46:15: Boah,
00:46:15: wir sind bei fast einer Stunde und da sind wir ja voll im Trend.
00:46:19: Wir haben
00:46:20: Woll
00:46:21: Bernhard.
00:46:21: Holla die Waldschrie, holla die Waldchrie.
00:46:24: Ich höre meistens so im Bereich von dreißig bis vierzig Minuten aber gut.
00:46:29: also Stunde ist auch gut.
00:46:31: Aber es war doch ein spannender Thema und mir ging's ja auch drüben.
00:46:33: heute ein bisschen mal in meine Absicht mit diesem Podcast.
00:46:39: Wir werden uns auch in Zukunft um sehr konkrete Themen kümmern.
00:46:43: Ich werde auch Gäste haben, weil ich das ganz wichtig finde diese Biografien anzuschauen.
00:46:48: also was waren die weichen Stellung?
00:46:49: Was waren die kreativen Entscheidungen wie Menschen getroffen haben, die dann auch besondere Dinge einzigartige Dinge auf die Beine gestellt haben im Wiedern?
00:46:57: Und ja, wie geht jetzt eigentlich ein bisschen noch die Frage.
00:47:01: Wie wir jetzt hier sauber rauskommen aus der Nummer?
00:47:05: Wir haben gesagt, wir machen das im Free Flow und wir werden mal so ein paar kreative Ideen für den Podcast.
00:47:11: wer etwas in einen Podcast unbedingt rein muss ist Werbung.
00:47:14: also Das gibt es in drei verschiedenen Möglichkeiten.
00:47:18: Man kann Werbung zu Anfang schalten, zu Beginn und zum Ende.
00:47:21: man kann Werbungen über Porsche machen und über Tüten subben und man kann Wärmung für sich selbst machen.
00:47:26: Und mein Vorschlag wäre jetzt zum Ausstieg des Podcasts gibt's einen kleinen Werbeblock für zu Erwachsene.
00:47:36: Werbung.
00:47:37: also das ist spannend weil ich muss jetzt meine Werbung selber sprechen Und ich fange mir das immer total an, bei anderen Podcasts.
00:47:44: Das ist ja auch ein riesen Thema, diese Hostread Ads.
00:47:49: Sollen wir das nicht machen?
00:47:51: Aber das Schöne ist, wenn ich jetzt für mich selber Werbung mache, dann ist es erstens eine Werbung für einen Produkt hinter dem ich hundert Prozent stehe natürlich.
00:47:58: Ich bin auch in dem Sinne nicht käuflich weil ich mich ja selber bezahlen muss und so gesehen ist das zulässig.
00:48:03: also liebe Hörerinnen und höhere Liebe zur Erwachsene bleibt diesen Podcast treu wenn ihr mögt.
00:48:10: Schaut mal auf meine Seite www.bernhard-volv.de und besonders gerne komme ich natürlich, wenn ihr mit Veranstaltungen zu tun habt auch bei euch auf die Bühne und sorgt ein bisschen für Kreativität und gute Laune im Team!
00:48:24: Sehr gut!
00:48:25: Hör
00:48:28: mal, jetzt haben wir fast schon alles gemacht.
00:48:30: Wir haben uns verplaudert.
00:48:32: Das gehört zu einem guten Podcast dazu!
00:48:35: Wir haben ein paar Learnings rausgezogen in unsere Grundprinzipien der Kreativität und wir haben den Werbespot gemacht.
00:48:41: Jetzt bleibt noch der Blick in die Zukunft.
00:48:43: also mit dieser ersten Folge haben wir Neugierig gemacht.
00:48:47: hast du neugierigt gemacht?
00:48:48: Und ich darf das ja jetzt schon als Spoiler.
00:48:51: Es wird noch zwei spezielle Folgen geben eine über das Rückwärtssprechendocken.
00:48:58: Das ist jetzt allein schon, weil ich das schön finde und ich hoffe liebe Hörer, liebe Zuerwachsene.
00:49:03: Da seid ihr auch neugierig drauf!
00:49:04: Ich weiß es, weil Werder war damit wirklich auf so vielen Bühnen und hat die Menschen begeistert, die machen wir Und mich glaube auch deine Arbeit in der Eventbranche, das könnte auch nochmal eine Folge sein Ja, die wir vielleicht gemeinsam machen weil das eint und so haben wir uns kennengelernt.
00:49:21: Und danach geht es dann los mit Gästen!
00:49:24: Dann bist du nicht mehr Gast sondern wechselst die Seite wirst Gastgeber in deinem Podcast.
00:49:30: wen letzt du ein?
00:49:32: Wen lade ich ein?
00:49:33: also ich habe mir noch gar keine Namen verraten aber ich lade Menschen ein die ein bisschen, die Symbole stehen für das kreative Kind in uns.
00:49:42: Also es gibt Menschen mit denen ich zusammengearbeitet habe, die ich im Vorbeigegang kennengelernt hab.
00:49:47: bei denen habe ich in der ersten Sekunde gemerkt da lodert das Kreender brennt bis jetzt ein schlechtes Bild für den Kinder.
00:49:54: Genau schlechte Bilder.
00:49:55: aber da lebt das Kreative-Kind und Sprühen noch, die haben diese Begeisterungsfähigkeit und dieses Spielfreude.
00:50:02: Und sind so offen und herzlich in der Kommunikation.
00:50:05: solche Menschen möchte ich einladen?
00:50:07: Dann möchte ich hingucken, wo kommt ihr her?
00:50:09: Wie ist die Kindheit gelaufen?
00:50:11: Was waren die schönen, kreativen, begeisternden Momente in der Kindheit?
00:50:15: Wir haben diese Menschen vielleicht das überführt in einen spannenden Lebenslauf.
00:50:20: Wie nutzt sie das auch noch heute?
00:50:21: Welche Entscheidung kann ich als erwachsener Mensch treffen um diese kindliche Kreativität wiederzufinden?
00:50:26: Das ist das Auswahlkriterium.
00:50:29: zwei, drei sehr gute Ideen.
00:50:30: Da könnt ihr euch drauf freuen und ganz sicher lad ich auch wirklich mal Kinder
00:50:36: ein.
00:50:36: Großartig!
00:50:37: Großartige!
00:50:38: Ich stelle dir jetzt schon meine Nichte Toni zur Verfügung, neun Jahre alt und ihr löchert mich ganz häufig mit dem Satz.
00:50:48: Tante mir ist
00:50:49: langweilig.".
00:50:50: Und dann sage ich immer das ist das größte Geschenk was ich dir machen kann dass du dich gerade langweilst denn genau daraus entsteht meiner Meinung nach auch Kreativität.
00:51:00: Total!
00:51:01: Tante Mir ist lang weilig großartiger Buchtitel und ja langeweile Kontemplation braucht es auch manchmal für eine starke Idee.
00:51:10: Wir wollen jetzt keine Langeweile entstehen lassen und noch eine Stunde ranhängen.
00:51:16: Das musst du mir verraten, weil du bist der Profi was Podcast betrifft.
00:51:20: Was muss ich aber Ende sagen damit die Leute alle ... irgendwie liken, klicken.
00:51:24: Oh
00:51:24: ja Bernhard!
00:51:26: Erst mal bedanken wir uns jetzt noch drei Stunden beieinander.
00:51:30: ich freue mich und das machen wir natürlich nicht weil das ist der lange Weiler schlechthin.
00:51:34: vielen dank dass du da warst hat mir auch großen spaß gemacht.
00:51:36: ja ich komme gerne wieder.
00:51:37: ihr kommt bitte bald wieder.
00:51:38: das streichen wir alles.
00:51:39: ich freu mich auf die nächste gemeinsame runde.
00:51:42: was kannst du jetzt machen um aus diesem podcast rauszugehen?
00:51:46: Ja wir sind wieder so bei dem dass ein Podcast ein Teil eines Community-Buildings ist, also einer Gemeinschaft die entstehen soll.
00:51:52: Gemeinsach von kreativen Kindsköpfen zu Erwachsenen und die lagen wir jetzt ein.
00:51:59: Die lässt du jetzt ein deinem Podcast zufolgen ihn zu abonnieren was nichts kostet mit dir in den Austausch zu gehen.
00:52:08: Du könntest zum Beispiel sagen drückt die Glocke.
00:52:12: Hau doch auf die Glocke!
00:52:13: Nein ich fasse das mal kurz hier zusammen.
00:52:18: Liebe Hörerinnen und Hörern, liebe Zuerwachsene!
00:52:21: Ich freue mich riesig, dass ihr die Folge gehört habt.
00:52:23: Diese erste Folge alle weiteren Folgen drückt die Glocke erhaut auf die Glocke sucht nach der Glockel abonniert.
00:52:29: das alles hier kostet auch nix ist aber wahnsinnig nützlich Und ich freu mich wenn wir uns nächstes mal wieder hören.
00:52:35: Feuer Bernhard Das war Kind's Kopf in Zeit.
00:52:42: mein Name ist Bernhard Wolf.
00:52:44: Wenn du die nächsten folgen nicht verpassen möchtest einfach abonnieren dann hören wir uns wieder werden gemeinsam doch ein klein bisschen einzigartiger.
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